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Das Projekt im Überblick

Zielsetzung

Wärme für die Zukunft der Region

Das im Raum Bellheim-Lustadt-Germersheim lokalisierte geothermische Reservoir könnte die Energiewende in der Region ein großes Stück voranbringen. Im Gegensatz zu allen anderen Formen erneuerbarer Energie steht nur die Geothermie rund um die Uhr und frei von äußeren Einflüssen (z. B. Sonnen-/Windaktivität) zur Verfügung. Sie macht zudem unabhängig von den Entwicklungen der globalen Energiemärkte und ist mit vergleichsweise geringem Aufwand nutzbar, da sie dort verbraucht wird, wo sie herkommt. Auf Verbraucherseite macht der Anschluss an ein geothermisches Wärmenetz den Betrieb einer Heizungsanlage überflüssig, mit allen Folgekosten für Wartung und Erneuerung.

 

Im Rahmen des Projektes GeoWärme Südpfalz will die Deutsche ErdWärme, zusammen mit ihren Projektpartnern, diesen „Energieschatz vor der Haustüre“ erschließen und für Privathaushalte, kommunale Einrichtungen und die lokale Industrie verfügbar machen. Damit ließe sich der komplette Jahres-Wärmebedarf der genannten Gemeinden decken, wobei sich auch weitere Kommunen im Umkreis über Wärmenetze anschließen könnten.

Darüber hinaus würde das geothermische Potenzial auch für die Stromproduktion ausreichen, so dass diese Energiequelle das ganze Jahr über bedarfsgerecht und flexibel genutzt werden könnte.


Standort

Das Erlaubnisfeld "Lingenfeld"

Der Suchraum für einen möglichen Geothermiestandort GeoWärme Südpfalz liegt im Erlaubnisfeld „Lingenfeld“, das der Deutschen ErdWärme für die geothermische Erkundung zugesprochen wurde. Konkret befindet er sich im östlichen Teil des Bellheimer Waldes und umfasst etwa 330 Hektar Fläche. Bohrung, Anlagenbau und -betrieb würden nur rund einen Hektar Fläche erfordern, was in etwa der Größe eines Fußballplatzes entspricht. Welcher genaue Standort die bestmögliche Nutzung des geothermischen Reservoirs verspricht, ist derzeit Gegenstand umfassender geologischer und naturschutzfachlicher Untersuchungen. Der Mindestabstand von etwa 1.000 m zur nächstgelegenen Wohnbebauung, wie in der Mediation Tiefe Geothermie Vorderpfalz empfohlen, ist auf jeden Fall gegeben.

Der Suchraum überschneidet sich mit dem Teil des Bellheimer Waldes, der als FFH-Schutzgebiet (Flora-Fauna-Habitat-) ausgewiesen ist und unter die entsprechenden europäischen Bestimmungen fällt (Fauna-Flora-Habitatrichtlinie vom 21. Mai 1992, 92/43/EWG, Vogelschutzrichtlinie vom 2. April 1979, 79/409/EWG). Die bei Eingriffen in diesem Rahmen geforderten Ausgleichsmaßnahmen werden selbstverständlich in vollem Umfang geleistet, hierzu befindet sich die Deutsche ErdWärme bereits im Dialog mit den zuständigen Behörden.

Das Unternehmen hat sich darüber hinaus verpflichtet, den in Suchfeldnähe bei Bellheim gelegenen, aufgegebenen Geothermie-Bohrplatz der Firma HotRock vollständig zurückzubauen, damit das Gelände einem anderen Zweck zugeführt werden kann. Über den Fortschritt der Arbeiten informieren wir Sie ebenfalls unter Aktuelle Meldungen.


Potenzial

Das Reservoir könnte ein geothermisches Heizkraftwerk (kombinierte Wärme-Stromanlage) mit rund 40 MW Wärmeleistung versorgen. Da diese Energiequelle rund um die Uhr zur Verfügung steht, ließen sich pro Jahr rund 360 GWh (Gigawattstunden) Wärme produzieren, was 8.000 Volllaststunden entspricht. Etwa 6 GWh/Jahr würden den Stromverbrauch von Tiefpumpe und Antrieben decken.
Rechnerisch könnten damit 14.400 Einfamilienhäuser à 4 Personen, also 56.000 Personen, versorgt werden, wenn man einen mittleren Jahresverbrauch von 20 MWh (Megawattstunden) pro Haus zugrunde legt. Die größten Gemeinden im Suchraumumfeld, Bellheim und Germersheim, haben insgesamt etwa 30.000 Einwohner und könnten damit langfristig komplett versorgt werden, einschließlich der kommunalen Einrichtungen und örtlichen Gewerbegebiete bzw. des U.S. Depots in Germersheim.


Nutzung

Die geothermische Heizkraftanlage arbeitet auf Basis von zwei Bohrungen, die voraussichtlich bis in Tiefen von 2.700 und 3.800 m reichen, wo das Warmwasserreservoir liegt. Die Produktionsbohrung fördert das Thermalwasser ins Heizkraftwerk, in der Reinjektionsbohrung wird das abgekühlte Wasser ins Reservoir zurückgeführt. Dieses fließt in einem hermetisch abgeschlossenen Kreislauf und verlässt die Anlage an keiner Stelle.

Die technische Beschaffenheit der Geothermieanlage erlaubt es, Wärme und Strom im Wechsel zu produzieren, wobei der Wärmeanteil mit jahreszeitlich sinkendem Bedarf zurückgeht. Um die Gemeinden Bellheim, Lustadt und Germersheim mit den Industriegebieten anzubinden, wären Fernwärmeleitungen von fünf bis sechs Kilometern Länge ausreichend. Diese könnten jeweils unter kommunaler Führung eingerichtet und betrieben werden, wie es schon heute in Bellheim bei der Wärmeversorgung auf Basis von Hackschnitzeln geschieht. Je nach Auslegung ließen sich Wohnungen und Gewerbeeinrichtungen mit Heizwärme bzw. Prozesswärme und Kühlenergie versorgen, was insbesondere für wärmeintensive Produktionsbetriebe attraktiv wäre, beispielsweise die Brauerei in Bellheim. Mit vermuteten Thermalwassertemperaturen von über 150 Grad Celsius wären vielfältige Anwendungsszenarien in den Bereichen Trocknung, Nahrungsmittelproduktion, Kochen, Pasteurisieren, Reinigen usw. denkbar.


Vorteile

Gerade bei Bedarfsfläche und Versorgungsinfrastruktur ist die Geothermie eine besonders effiziente Form der Energienutzung aus erneuerbaren Quellen. Wollte man die jährliche Wärmeleistung der beschriebenen Anlage über Biogas generieren, wären rund 80 km2 Maisanbaufläche erforderlich. Für den Transport von Holzhackschnitzeln (Heizwert: 3,75 MWh/t) in entsprechender Menge müssten 4.800 Lastwagen bereitgestellt werden, das wäre eine Schlange von Germersheim bis nach Mainz! Rund 100 Windkrafträder (à 3 MW Leistung, 1500 Vollaststunden) wären für das Äquivalent aus Power-to-Heat-Versorgung in der Rheinebene zu installieren.

Im Privathaushalt bringt die Geothermienutzung eine erhebliche Platzersparnis mit sich. Die Wärme kommt durch ein einziges Rohr in der Kellerwand, große Heizungsanlagen sind nicht mehr erforderlich, die sich mit der Zeit anhäufenden Kosten für Brennstoff, Wartung und Erneuerung fallen weg. Alle rechtlichen Anforderungen an die Nutzung erneuerbaren Energien im Haus sind selbstverständlich erfüllt.

Für die Gemeinden ergeben sich durch die Geothermie vielfältige Vorteile: Sie machen sich bei der Energieversorgung ein Stück weit unabhängig von den Entwicklungen der globalen Märkte und den Verhältnissen in den oft weit entfernten Erzeugerländern. Die Energie kommt ohne aufwändige Infrastruktur und Transportlogistik zu den Verbrauchern. Mit einem eigenen Versorgungsunternehmen schafft die Gemeinde zusätzliche Arbeitsplätze und Einnahmequellen.

Insgesamt wird das Image gestärkt, wenn die Kommune mit der Energiewende „ernst macht“ und die Versorgung in die eigene Hand nimmt, was die Attraktivität als Wohnort bei einer zunehmend umweltbewussten Klientel nachhaltig erhöhen kann und sich auch als Standortfaktor für Wirtschaft und Industrie positiv auswirken dürfte. Setzt ein Unternehmen „grüne“ Energie in den Produktionsprozessen konsequent ein, erfüllt es nicht nur die immer strengeren diesbezüglichen Vorgaben, sondern verschafft sich auch eine besonders gute Reputation als Arbeitgeber und in seinem Markt insgesamt. Ziehen andere nach, schlägt sich das in einem höheren Gewerbesteueraufkommen in der kommunalen Bilanz nieder.


Sicherheit

Seismizität

Der Oberrheingraben besitzt eine spezielle tektonische Struktur, über die sich die Erde „Luft verschafft“, indem Hitze aus dem Erdinnern an die Erdoberfläche gelangt. Deshalb eignet sich die Region besonders gut für die Geothermienutzung. Gleichzeitig ist der Prozess mit tektonischer Aktivität verbunden, wozu auch Erdbeben gehören. Generell bezeichnet man jede messbare Erschütterung des Erdkörpers – natürlich oder menschenversursacht – als Erdbeben, während der Begriff Seismizität die gesamte Erdbebenaktivität einer bestimmten Region meint.

Bei Geothermieanlagen ist vor allem die induzierte Seismizität von Bedeutung. Sie kann entstehen, wenn Gebirgsspannungen im Untergrund durch menschliches Eingreifen verändert werden. Das geschieht etwa, wenn sich der Flüssigkeitsdruck bei der Wasserrückführung im Umfeld einer natürlichen tektonischen Bruchfläche erhöht, wobei die Spannungen dort schon nahe am „Versagenszustand“ sein müssen. Das ist in tieferen Regionen, dem so genannten kristallinen Grundgebirge, häufiger der Fall als in oberflächennahen Schichten, weshalb das Risiko induzierter Seismizität bei tiefen Geothermieprojekten grundsätzlich höher ist.

In der Regel spielen sich solche Beben im Stärkebereich zwischen Magnitude 0 und Magnitude 2 auf der Richterskala ab (Mikroseismizität). Sie sind für den Menschen in den allermeisten Fällen nicht einmal wahrnehmbar und führen auch nicht zu Schäden. Weltweit gab es bisher drei Fälle, in denen die Geothermie ein Erdbeben induziert hat (u.a. in Landau), wodurch Gebäudeschäden in Form von Putzrissen entstanden sind. Das stärkste davon wurde in Basel mit Magnitude 3,4 gemessen. Aus allen Erfahrungen lässt sich daher sagen: Das Risiko induzierter Erdbeben, die wirklich schadensrelevant sind, ist sehr gering – und gut beherrschbar. Dazu haben nicht zuletzt die mehr als 60 Forschungsprojekte beigetragen, die seit 2007 die Tiefe Geothermie im Oberrheingraben intensiv begleiten.

Betriebssicherheit

Konkrete Sicherheitsmaßnahmen bei der geplanten Anlage sehen u.a. vor, dass der Druck für die Rückführung des Thermalwassers in das Reservoir nicht mehr als 40 bar betragen soll – ein Wert weit unterhalb des Drucks, der im Reservoir nötig wäre, um neue Gesteinsrisse zu erzeugen.

Bereits vor Bohrbeginn werden seismische Messstationen im Standortumfeld installiert. Die gemessenen Schwingungen werden von einem unabhängigen Institut erfasst und im Internet veröffentlicht. Schon beim Auftreten schwacher Erschütterungen wird der Betrieb der Anlage im Einklang mit dem behördlich festgelegten Reaktionsschema kontrolliert zurückgefahren (u.a. schrittweise Verminderung der Förderrate ab Schwinggeschwindigkeiten über 2 mm/s bei gleichzeitiger Beobachtung).

In puncto Lärmschutz sind moderne Heizkraftwerke an allen prägnanten Schallerzeugern lärmgedämmt. Turbine, Generator, Pumpen sind in Schallschutzkabinen untergebracht. Betriebsmittelleitungen, in den das Betriebsmittel mit hohen Geschwindigkeiten zirkuliert, sind ebenfalls schallgedämpft. Auch die Luftkondensatoren sind inzwischen so gebaut, dass sie kaum hörbar sind. De facto ist ein modernes Geothermie-Heizkraftwerk in einer Entfernung von 300 m nicht mehr wahrnehmbar.

Ausführlichere Informationen dazu finden Sie hier.

Die Chancen und Vorteile des Projekts

Geowärme ist nachhaltig

Geothermie kann wesentlich dazu beitragen, dass die CO2-Reduktionsziele der Bundesregierung und der Europäischen Union erreicht werden. Im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken entsteht kein CO2 wie dies bei der Verbrennung von Öl und Gas der Fall ist.

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Versicherung und Haftung

Im Falle eines Schadens wird eine Absicherung gewährleistet. Alle Informationen rund um das Ombudsmann-Verfahren und Versicherungsfragen erhalten Sie hier.


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Ombudsmann

Ein Ombudsmann (oder eine Ombudsfrau) erfüllt die Aufgabe einer unparteiischen Schiedsperson. In seiner Funktion ermöglicht der Ombudsmann, Streitfälle ohne großen bürokratischen Aufwand zu regeln.

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Dipl.-Ing. Gerhard Klingelhöfer BDB

Forum Geowärme

Im Forum Geowärme finden sich Vertreterinnen und Vertreter aus Lokalpolitik, Wirtschaft, Naturschutzverbänden, Bürgerinitiativen und anderen Interessensgruppen zum Thema GeoWärme Südpfalz zusammen.

Befürworter

„Ich bin ein Befürworter der Geothermie, weil sich hier die Möglichkeit ergibt, mit neuen Technologien eine weitere umweltfreundliche, Klima schonende und dezentrale Energiequelle zu erschließen und zu nutzen.“
Dipl.-Ing. Gerhard Klingelhöfer BDB

Beispielprojekte in Deutschland

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